Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Heppendorf e.V. gegründet 1414

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Kurzweiliges

Im folgenden Abschnitt präsentieren wir Ihnen Kurzweiliges:

Europa-Schützenfest in Tuchola, Polen

(Dietmar Wildner / Michael Esser)

20. Januar 1999: Mein Leben als aktiver Schütze beginnt. Zusammen mit meinem Sohn Kevin werden wir von der Versammlung in die Schützenbruderschaft Heppendorf aufgenommen.

Bereits 4 Monate später, beim Königsschießen im Mai 1999, startete mein aktives Schützenleben in die Vollen. Nachdem sich Leena Steinkellner in einem spannenden Wettkampf triumphierend als Bürgerkönigin durchsetzen konnte und Jungschützenkönig Andreas Goßen strahlend das Amt errungen hatte, ging es um die Würde des Altschützenkönigs.

Ich fühlte mich sehr entspannt, weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht im Traum daran gedacht habe, den Vogel abzuschießen und König zu werden. Dieses Jahr wurde es beim Wettkampf ein wenig später und meine Frau ging mit unseren Kindern nach Hause. „Ich komme gleich nach“ rief ich ihr noch hinterher. Aber es dauerte und es ergab sich ein spannender Wettbewerb.
Dann der erlösenden Schuss: Unser 1. Brudermeister Harald Goßen gratulierte mir zur Würde des Alt-Schützenkönigs 1999. „Wo ist meine Frau?“ dachte ich mir in diesem Moment.
Gedankenübertragung: zum gleichen Zeitpunkt muss sie wohl im Garten gewesen sein, um nachzuhören, ob der Vogel schon gefallen war - das kann man von unserem Garten aus gut hören.

Aber was sollte ich tun? Sie zu Hause abholen?

Hat sie bereits davon erfahren? Wird Sie zum Festplatz kommen oder einfach wieder ins Haus gehen und so zu tun, als wüsste sie von nichts?
Während ich noch tief in mir mit der Entscheidungsfindung kämpfte und nachdachte, wurden mir alle Alternativen von Josef Nußbaum abgenommen. Er überbrachte die freudige Botschaft meiner Frau und kam mit ihr zum Schießplatz. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gratulierte sie mir. Es wurde noch ein langer Abend.
Bis zum Schützenfest Ende Juni galt es viel Organisatorisches zu verrichten und Vorbereitungen zu treffen. Die Zeit rannte. Das Schützenfest 1999 stand an.
Der Samstag verlief dank vieler helfender Hände sehr erfolgreich und es war ein perfekter Krönungsball. Am Sonntagmorgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück mit meinen Schützenfreunden zum Kirchgang mit anschließender Kranzniederlegung und Frühschoppen. Pünktlich um 14:30 Uhr marschierten wir zum großen Festzug los. Es war ein traumhafter Umzug. Bei der Parade marschierte Günter Papenfuß im Stechschritt an der Spitze.

In der Folgezeit besuchten wir dann noch einige auswärtige Schützenzüge befreundeter Schützenbruderschaften.

Im Jahr 2001 machte es mir meine Frau nach: Sie wurde Bürgerkönigin. Im Jahr 2004 errang sie erneut die Würde der Bürgerkönigin. Nur wenige Schüsse später wurde mein Sohn Kevin Schülerprinz. 2007 gelang auch ihm der zweite Erfolg – diesmal als Jungschützenkönig.

Nach 10 jähriger Pause beim Königsschießen durfte ich im Mai 2009 wieder antreten. Auch ich schaffte es, zum 2. Mal die Königswürde zu erringen.
Mittlerweile verlief die gesamte Planung routinierter, hatte wir doch in den letzten Jahren genügend Erfahrungen sammeln können. Von daher war alles sehr entspannt und das Schützenfest 2009 war wieder grandios.

Als amtierender Schützenkönig wurde ich vom Bezirk Bergheim- Süd zum Bezirkskönigsschießen eingeladen. Bei der Bekanntgabe beim Bezirksball in Kerpen kam das, womit ich im Leben niemals gerechnet habe: mit 25 von 30 Ringen wurde ich zum neuen Bezirkskönig 2010/2011 gekrönt.
2010 feierten meine Frau und ich erneut mit unserer Bruderschaft und den Mäjestäten Bürgerkönig Wilfried Huhn, Jungschützenkönig Maximilian Nolle und Friedrich Borufka als Altschützenkönig. Es folgten ebenfalls wieder Besuche bei den auswärtigen Schützenvereinen.
Im gleichen Jahr trat ich beim Bundeskönigsschießen in Vechta an und erlangte von 113 Teilnehmern Platz 12 und auf Diözesanebene sogar Platz 5. Dennoch ließ es sich die Schützenbruderschaft Heppendorf nicht nehmen, mit dem Bezirksvorstand am großen Festzug teilzunehmen.

Im September 2012 wurde das Europakönigsschießen/Europaschützenfest in Tuchola (Polen) ausgerichtet. Als Bezirkskönig 2010 durfte ich dort antreten.
Es folgte eine Organisationswelle - wer möchte mitfahren, wie werden wir fahren und wo werden wir übernachten? – die aber schnellstens gelöst wurde. Somit war die „Polencrew“ schnell gefunden: Bernd Nußbaum, Frank Paul, Freddy Borufka, Daniel Völlmecke, Lothar Wildner, Michael Arenz mit Freundin Hannah Floß und natürlich meine Frau und ich!
Wir beschlossen, die Reise mit 2 Wohnwagen und 1 Wohnmobil anzutreten. Ein Campingplatz wurde gebucht und donnerstags um 18:00 Uhr, nach reichlicher Verabschiedung durch Familie und Freunde, starteten wir ab dem Dorfplatz Heppendorf in Richtung des ca. 1.200km entfernt gelegenen Tuchola. Öfters wechselten wir uns mit dem Fahren ab und machten auch ein paar ausgedehnte Pausen, damit sich die müden Knochen erholen konnten.
Freitags Vormittag erreichten wir den Campingplatz und bezogen erst einmal unser Quartier. Auf der Erkundungstour über dem Campingplatz stellten wir verwundert fest, dass wir nicht die einzigen Schützen auf dem Platz waren, die so verrückt waren, eine so weite Strecke für ein Schützenfest zu absolvieren. Schnell wurden Kontakte zu anderen Vereinen geknüpft. Einige trafen wir später bei Schützenfesten in Hürth und Geseke wieder.
Samstags Vormittag war das Königsschießen um den Europa-Schützenkönig! Ein Riesenandrang an Schützen. In der Vorentscheidung fiel der Vogel im 8ten Durchgang. Leider hatte der 7. Schütze vor mir das Glück, den Vogel herunter zu holen. Das stimmte mich aber nicht traurig. Abends wurde in 2 riesigen Zelten und im Außenbereich ein tolles und unvergessliches Fest gefeiert.
Am Sonntag stand der große Festzug an. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, unsere Vereinsfahne den ganzen, ca. 3,5 km langen Zugweg alleine zu tragen. Es gab viel zu betrachten und wir kamen teilweise aus dem Staunen nicht mehr raus. Die zahlreichen und unterschiedlichen Uniformen aus den verschiedenen Ländern - Polen, Ungarn, Österreich, Holland, Deutschland, um nur einige zu nennen - waren absolut faszinierend. Trotz der Hitze war es für uns umso erstaunlicher, dass die Bevölkerung und Einheimischen nicht mit Getränken auf uns Zugteilnehmer zukamen, sondern mit Essen. Die Palette war vielfältig: von Gemüsesticks über belegte Broten hin zu sehr leckeren Pralinen.
Nach dem Umzug wurde noch etwas gefeiert und dann ab ins Bett, damit wir montags wieder die Heimreise antreten konnten. Diese verlief reibungslos und ohne erwähnenswerte Zwischenfälle.

Am Mittwochabend nach der Tour trafen wir uns alle nochmals in unserem Schießkeller um den Daheimgebliebenen Rapport zu erstatten: Wir hatten viel zu berichten und noch mehr Bilder zu zeigen. Alle Beteiligten waren sich einig: Die lange Reise hat sich gelohnt! Wir haben sehr viele nette Menschen kennengelernt, nicht nur Schützen. Die gesammelten Erfahrungen werden für uns alle unvergesslich bleiben.


Ich bin froh, der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Heppendorf beigetreten zu sein.



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Datum:
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